Neues Cockpit-Modul proOrder: Lieferstatus zentral im Blick
Die Frage „Wo ist meine Ware?“ gehört im Klinikalltag ebenso wie im Austausch mit Lieferanten zur täglichen Praxis – und ist häufig mit hohem Aufwand verbunden. Unterschiedliche Portale, E-Mails und individuelle Kommunikationswege erschweren eine effiziente und transparente Bestellverfolgung.
Ergebnisse aus dem Roundtable auf dem Prospitalia Kongress 2026 verdeutlichen den Handlungsbedarf: Ein großer Teil der Einrichtungen prüft Lieferstatus mehrfach täglich und nutzt parallel mehrere Lieferantenportale. Die Ursache liegt dabei selten im Mangel an Informationen, sondern in deren fehlender Struktur und Vernetzung.
Fragmentierte Prozesse als gemeinsame Herausforderung
Die heutige Praxis ist geprägt von:
- Mehrfachen Rückfragen zum Lieferstatus
- Unterschiedlichen Kommunikationswegen (E-Mail, Portale, Telefon)
- Hohem manuellem Abstimmungsbedarf
Die Folge sind Medienbrüche, zusätzlicher Kommunikationsaufwand und eingeschränkte Transparenz im operativen Tagesgeschäft – auf Seiten der Kliniken ebenso wie bei Lieferanten.
Gerade im Customer Care zeigt sich die Auswirkung deutlich: Lieferstatus-Anfragen machen einen erheblichen Anteil der täglichen Arbeit aus, ohne direkten Mehrwert zu schaffen.
proOrder: Statusinformationen zentral und standardisiert
Mit proOrder stellt Prospitalia ein Modul im Prospitalia Cockpit bereit, das Bestell- und Lieferstatusinformationen angebundener Lieferanten zentral bündelt.
Die technische Grundlage bildet eine Web-API zur strukturierten Bereitstellung von Bestellstatus-Daten durch den Lieferanten. Ziel ist eine skalierbare Anbindung von Lieferanten, die eine effiziente und verlässliche
Datenübertragung ermöglicht.
Konkreter Nutzen für Klinik und Industrie
Der Mehrwert entsteht insbesondere durch die strukturelle Entlastung im Alltag:
– Reduzierter Abstimmungsaufwand durch weniger Statusanfragen
– Effizientere Prozesse durch konsistente und strukturierte Kommunikation
– Zentrale Transparenz über Bestellungen und Lieferstatus
– Skalierbare Anbindung weiterer Partner im Netzwerk
Sowohl Kliniken als auch Lieferanten profitieren von klaren Prozessen und einer verbesserten Planbarkeit.
Schrittweiser Ausbau des Netzwerks
proOrder ist als Einstieg in eine stärker vernetzte Versorgungsstruktur zu verstehen. Mit jeder weiteren Anbindung wächst der Nutzen für alle Beteiligten.
Ziel ist ein digitales Ökosystem, in dem Informationen entlang der Lieferkette standardisiert, transparent und in Echtzeit verfügbar sind. Gemeinsame technische Standards bilden dafür die Grundlage und ermöglichen eine nachhaltige Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen.
Weiterführende Informationen
Das kompakte Factsheet mit den wichtigsten Informationen im Überblick steht Ihnen hier zur Verfügung:
Weitere Details zu Funktionen, Anbindung und Nutzen von proOrder finden Sie hier: